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…eben beim Metzger

den Lehrling überfordert weil mein Sohn dann doch einfach nur eine Butterbreze wollte.

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#siebenunddreißig

Wie ich diesen Stuhl hasse. Obwohl die Zahnärzte meist anerkennend bemerken, dass ich ein entspannter Patient bin, wünschte ich mit Sonicare und Zahnseide besser umgehen zu können um diese unfreiwilligen Besuche zu verhindern.

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of coarse

// nicht zu verwechseln mit dem ähnlich lautendem aber deutlich witzigeren „off course“.

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Perlen

Routecause, der

[ˈruːt’koːz]
Der/ein Grund eine Richtung gewählt zu haben.

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Lost in translation

Eigentlich dachte ich wir achten aus Rücksicht auf die anderen auf räumlichen Abstand und zeigen Respekt gegenüber freiwilligen oder unfreiwilligen Helden, die uns in Ihren systemrelevanten Funktionen durch die Krise tragen.

Was ich immer häufiger beobachte ist aber die plakative Demonstration des Rechts auf freie Entfaltung, persönliche Distanzierung, und eine abwertende Haltung gegenüber allem, was die Gesellschaft in der Ausübung Ihres neu entdeckten Egoismus behindert.

In public health, social distancing, also called physical distancing, is a set of non-pharmaceutical interventions or measures intended to prevent the spread of a contagious disease by maintaining a physical distance between people and reducing the number of times people come into close contact with each other.

https://en.wikipedia.org/wiki/Social_distancing

Social Distancing – Soziale/gesellschaftliche oder räumliche Distanzierung? Alles nur ein Übersetzungsproblem?

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Also wieder ein Blog.

Ich glaube es muss bald 10 Jahre her sein, als ich mich von der dunklen Seite der Macht betören ließ und mein gutes altes Blog, welches ohnehin nur sporadisch von einer Hand voll Leuten besucht wurde, gegen ein Nutzerkonto bei Zuckerbergs Facebook eintauschte.

Facebook nutze ich heute auch noch. Privat, um mit meinen Verwandten im fernen Amerika in Kontakt zu bleiben und geschäftlich, weil es die fortschreitende Digitalisierung verlangt. Nicht, dass es tatsächlich eine Verbesserung darstellt, wenn Problemchen mit einem Produkt erstmal 100 Leuten vorgestellt werden, die dann alle Ihren Senf dazu geben. Da meist nur ein kleiner Teil den Kern der Sache verstanden hat und produktiven Input liefern könnte, sich aber seiner intelektuellen Vormachtstellung bewusst ist und es vorzieht zu schweigen, findet man sich als Face to the Customer inmitten einer Diskussion, die sich kaum noch um das eigentliche Problem dreht, sondern um den Eiertanz mit der öffentlich ausgelebten, bipolaren Natur des Internets, wenn ich das mal so nennen darf.

Ich habe mich immer gefragt, wann ich dazu übergehen werde das früher dagewesene als besser zu bezeichnen. Wann ich den Bruch erkenne, der mich zu einem starrsinnigen alten Mann mutieren lässt (mürrisch war ich schon immer), der nur noch „diese jungen Leute“ beschimpft. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob sich irgendwann diese Kluft zur jüngeren Generation auftun wird. Für den Moment bin ich vom Engagement und Durchhaltewillen der Schülerinnen und Schüler absolut begeistert. Nein, der Bruch den ich sehe geht für mich viel mehr mitten durch die Gesellschaft und teilt Menschen meiner eigenen Altersgruppe in Leute, die ich kaum wiedererkennen kann und Leute, die mich angenehm überraschen. Wie ich feststelle sind beide Gruppen im Kreis meiner natürlichen und digitalen Bekanntschaften vorhanden. Offline ist es so schön einfach, sich aus den Augen zu verlieren. Nicht, dass ich es nicht bereuen würde, den einen oder anderen engen Freund auf genau diese Weise verloren zu haben. Worauf ich hinaus will ist, dass es online eben nicht so einfach ist aus der Wahrnehmung der Personen zu entschwinden, die man nicht mehr riechen kann. Sicher gäbe es Mittel und Wege über geeignete Filter sicher zu stellen wer meine unentbehlichen Kommentare zum Weltgeschehen konsumieren darf, doch grenzt das vielleicht schon an Vorzensur. Vielleicht habe ich mich ja in dem einen oder der anderen getäuscht. Jeder hat mal einen bit flip.

Also warum nicht zurück kehren zum guten alten Blog? Jeder kanns lesen aber antworten kann man erstmal nicht oder nur nach Registrierung und wenn es mir nicht in den Kram passt oder zu weit führt, dann habe ich keine Verpflichtung mich der öffentlichen Steinigung durch die sich hinter ihren Pseudonymen versteckenden Hater-Feiglingen hinzugeben. Die dürfen das Zitat des Anstoßes dann gerne auf Ihren Plattformen zitieren und den Diskurs hoffentlich ohne mich fortführen. Klar besteht das Risiko, dass man dort mein Hater-Feigling Pseudonym kennt und mich doch mit reinzieht. Vielleicht kommt dann der Zeitpunkt, das ohnehin nur noch dem Kontakt dienende Konto aufzulösen und gegen ein neues zu ersetzen.

In diesem Sinne: Hallo Welt!